Mein Traum ist wahr geworden!!


 

Meine Spendenaktion „Ein Delphin für Lea“ läuft jetzt seit gut einem Jahr. Dabei hatten meine Eltern, Familie und Freunde viel Erfolg.

 

Mama, Papa und ich waren begeistert und ergriffen wie viele Menschen mir helfen wollten.

Durch die viele Unterstützung und Hilfe von außen, den vielen Spendern und die vielen Aktionen die durchgeführt wurden, konnte erreicht werden, dass ich in diesem Jahr meine Reise zu den Delphinen in die Türkei machen konnte.

 

Dafür möchte ich euch allen zuerst von Herzen Danke sagen!!

 

Da ich am Charge-Syndrom erkrankt bin und viele Einschränkungen habe, sollte eine Delphintherapie mir helfen. Sie sollte mir helfen, dass ich besser mit mir umgehen kann, mich leichter auf andere Menschen und neue Situationen einlassen kann, meine die inneren Spannungen zu lösen und meine körperliche und geistige Entwicklung positiv zu beeinflussen.

 

Am 24. Juli war es endlich soweit.

Ich konnte es kaum erwarten bis ich endlich mit meinem geliebten Koffer weg fahren durfte. Meine Mama und mein Papa waren mindestens genau so aufgeregt wie ich.

Conny, eine gute Freundin der Familie und die beste Freundin von Mama hat uns (natürlich aus eigenen finanziellen Mitteln) auf unserer Reise begleitet.

Schon der Flug nach Antalya war für uns alle ein großes Highlight. Beim Start und bei der Landung hat es total gekribbelt in meinem Bauch. Es war richtig toll alles von soweit oben zu sehen und über den Wolken zu fliegen.

Am Flughafen wurden wir von „My Dolphins“ abgeholt und ins Hotel nach Belek gefahren. Nur kurz die Koffer ausgepackt und dann ging es zur ersten Abkühlung in den Pool. Endlich konnte ich tauchen und baden so viel ich wollte. Auch Mama, Papa und Conny stürzten sich ins kühle Nass. Trotzdem waren wir am ersten Tag froh ins Bett zu fallen, denn es war ein anstrengender Tag.

 

Am zweiten Tag lernten wir meine Therapeuten kennen und erfuhren wann ich meine Therapien habe. Denn restlichen Tag hatten wir frei und waren dann zum ersten Mal am Meer. Der viele Sand und die Wellen waren toll und das Wasser schmeckt total salzig.

Das Essen im Hotel war auch voll lecker. Es gab so viele Dinge zur Auswahl. Besonders abgefahren bin ich auf die Orangenscheiben, Zwiebeln und den Rotkohlsalat. Nach dem Essen sah es immer ganz bunt auf der weißen Tischdecke und dem Boden aus. J

 

Am 3. Tag hatte ich früh zum ersten Mal Physiotherapie. Jeden Morgen wurde ich auf einen Galileo-Trainer gelegt. Anhand von Vibrationen wurde dabei mein Gleichgewicht, Körpergefühl und Körperspannung trainiert. Ich fand das toll und war dabei immer total entspannt.

Am Nachmittag sind wir dann endlich zu den Delphinen gefahren und ich durfte das erste Mal mit den Tieren schwimmen. Mama, Papa und Conny mussten beim ersten Mal draußen warten. Ich war total aufgeregt und wollte endlich ins Wasser. Ich bekam einen Neoprenanzug angezogen und dann ging es los.

Ich hatte gar keine Angst vor den Tieren und habe mich gefreut. Die Laute der Delphine waren lustig und ich habe viel gelacht. Die Delphine fühlen sich ganz glatt an. Als Mama und Papa mal kurz nach mir geschaut haben, waren sie froh, dass ich keine Angst hatte, es mir viel Spaß machte und gelacht habe.

Bei den nächsten Therapien durfte dann Mama, Papa und Conny zu schauen. Ich freute mich immer wenn ich endlich ins Wasser durfte. Warten mag ich nämlich gar nicht.

Jede Therapiestunde machte mir sehr viel Spaß. Ich musste immer viel lachen. Am meisten gefetzt hat es mir, wenn mich der Delphin mit meinem Therapeut durch das Wasser gezogen hat. Er hätte noch viel schneller schwimmen können.

Nach der Therapie war ich immer viel entspannter und ausgeglichener.

 

Ein großes Highlight war, dass Mama bei der 9. Therapieeinheit mit schwimmen durfte. Ich habe mich total gefreut, als Mama plötzlich neben mir und den Delphinen im Wasser war. Auch für meine Mama war dies ein tolles Erlebnis. Auch sie hat der Delphin einmal durchs Wasser gezogen. Wir hatten zusammen viel Spaß und mussten richtig viel lachen.

Bei der letzten Therapiestunde gab es noch etwas ganz besonderes. Dieses Mal bin ich nicht mit Delphinen geschwommen, sondern mit den Belugas. Das sind weiße Wale die noch größer sind als die Delphine. Das war noch mal ein ganz anderes tolles Erlebnis. Besonders als ich mit meinem Therapeut auf dem Beluga durchs Becken geschwommen bin.

Zum Abschluss durften Mama und Papa auch eine Runde auf dem Beluga reiten. Papa ist beim ersten Versuch runter gefallen. Das war lustig. Mama hat es geschafft ohne herunter zu fallen.

Für Mama und Papa war es eine tolle Erfahrung und ich hatte richtig viel Spaß mit den Belugas und mit den Delphinen sowieso.

Auch Conny durfte einmal die Delphine und auch die Belugas streicheln. Auch ihr Traum ist wahr geworden und ist nach der Delphinshow mit Delphinen geschwommen.

 

Wenn ich keine Therapie hatte waren wir jeden Tag am Pool und am Strand. Es hat mir viel Spaß gemacht zu tauchen. Am Strand haben wir viel erlebt. wir haben Burgen gebaut und Mama und Papa haben Conny und mich mit Sand eingebuddelt.

Ausflüge haben wir keine gemacht, dafür war es viel zu warm. Jeden Tag hat die Sonne geschienen und es hat nicht einmal geregnet. Ich wollte eh lieber schwimmen und tauchen.

An einem Abend waren wir aber mit den anderen Kindern, die auch mit den Delphinen  geschwommen sind und deren Eltern zum Fisch essen in den Bergen. Das war lecker!

 

Nach 15 Tagen ging es dann wieder nach Hause. Im Flieger freute ich mich auf mein zu Hause, meine Familie und auf meine kleinen Freunde Charly und Sammy

Mama, Papa, Conny und ich hatten eine tolle Zeit in Belek die wir nie vergessen werden.

 

Jetzt sind wir wieder zu Hause. Ob und was es mir gebracht hat, sieht man meist im Alltag und wenn ich in meinem gewohnten Umfeld bin.

Mama sagt, dass ich aber schon Fortschritte gemacht habe. Ich fange wieder an Dinge nach zumachen die man mir vor macht, spiele wieder Lernspiele und auch gebe ich mir Mühe ein paar Wörter deutlicher zu sprechen. Manchmal bin ich auch ausgeglichener und beiße mich dann nicht mehr so oft.

Alle hoffen nun, dass ich weiter Fortschritte mache.